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Claudia Herr

Mezzosopranistin für zeitgenössische Musik

Claudia Herr ist als Mezzosopranistin eine herausragende Persönlichkeit. Intensität, Ausstrahlungskraft und Bühnenpräsenz verbindet sie mit höchster Musikalität und herausragender Stimmtechnik. Ihr sängerisches und darstellerisches Interesse gilt der zeitgenössischen Musik und dem Musiktheater der 2. Hälfte des 20. und dem des 21. Jahrhunderts in allen seinen Ausprägungen bis hin zu experimentell-avantgardistischen Formen. Ein besonderes Anliegen ist ihr, in der künstlerischen Zusammenarbeit ein wechselseitig befruchtendes und kreatives Miteinander zu gestalten, mit dem Ziel der bestmöglichen Realisierung der Musik in all ihren Facetten.

In den letzten Jahren tritt zunehmend das zeitgenössische Musiktheater in den Vordergrund von Claudia Herrs Arbeit. Ein großer Erfolg war 2008 ihre Gestaltung der Hauptrollenpartie in der Uraufführungsproduktion der „KLEIST OPER“ von Rainer Rubbert und Tanja Langer am Theater Brandenburg. Sie gastierte u.a. in der Kammeroper Schloss Rheinsberg zur 1. Opernwerkstatt für Zeitgenössische Komponisten, beim FRINGE Festival für experimentelles Musiktheater in Irland, beim Festival für Zeitgenössische Medien und Musik Mallorca PING!3, am Volkstheater Rostock. Darüber hinaus war sie regelmäßiger Gast in Musiktheaterproduktionen des Konzerthauses Berlin und an ungewöhnlichen Orten, die eine neue Landschaft für zeitgenössische Musiktheaterformen erschließen. Neue Wege beschritt sie beispielsweise mit „AquAria“, bei dem sie neuartige Unter-Wasser-Gesangstechniken mit zeitgenössischer Musik in einer einzigartigen Konzertperformance verband. Claudia Herr war Gewinnerin des 1. Preises der Globusklänge Deutschland der FiFa-Fußball-WM 2006 in Kooperation mit der Initiative Neue Musik Berlin.

Claudia Herr studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Während des Studiums besuchte sie Meisterkurse für zeitgenössische Gesangstechniken bei Prof. Charlotte Lehmann und Dr. Ernst Huber-Contwig. Im Anschluss setzte sie ihre Gesangsstudien bei Prof. Ernst Haefliger (Schweiz) fort, der ihre Stimmentwicklung entscheidend prägte. Seit 2003 wird sie gesanglich von Gundula Hintz (Berlin) betreut.

Seit über zehn Jahren widmet sich Claudia Herr intensiv der Neuen Musik und dem zeitgenössischen Musiktheater. Sie war 2003 Meisterschülerin von Wolfgang Rihm im Interpretationskurs seiner Gesangskompositionen und arbeitete mit Komponisten wie Aribert Reimann, Karlheinz Stockhausen, Rainer Rubbert, Sidney Corbett, Juliane Klein, Susanne Stelzenbach, Walter Zimmermann und vielen anderen mehr zusammen. Konzertreisen führten sie nach Russland, Tschechien, Polen, Ungarn, Italien, Spanien, Griechenland, Irland, Holland, Ecuador, Thailand und in die Schweiz. In Deutschland konzertierte sie u.a. in der Berliner Philharmonie, im Berliner Konzerthaus am Gendarmenmarkt, in der Stuttgarter Liederhalle, im Gewandhaus Leipzig und in der Dresdner Frauenkirche. Claudia Herr trat u.a. mit dem ensemble courage, dem modern art sextet auf und sang mit den Brandenburger Philharmonikern, dem Landesjugendorchester Mecklenburg Vorpommern oder mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock.

 

… Henriette (aufregend gesungen von Claudia Herr, die auch der Marquise von O. verführerischen Körper und Stimme gab).

Hanno Harnisch, Neues Deutschland, 27.03.2008

 

Claudia Herr (Henriette Vogel) gestaltete ihre Rolle mit Intensität und fassettenreichem Mezzosopran. … Mitausnahmslos allen übrigen Darstellern machten sie diese Opernaufführung zu einem qualitativ hochkarätigen, unvergesslichen Erlebnis.

G. Helbig, Das Opernglas, Mai 2008

 

Die Meisterschaft ihres Gesanges war überragend, und selbst wenn jemand Vorbehalte gegen moderne Musik haben sollte, wäre er hier verführt, geradezu verzaubert worden. Der Gesang machte die Musik transparent, ließ die Gemeinsamkeit von Text und Klängen entfalten. Claudia Herr und Liana Narubina musizierten kongenial und eigenwillig.

Martin Schmidt, Lausitzer Rundschau 03.05.2006

 

Egal wo Claudia Herr auftritt, sie löst Begeisterungsstürme aus – und beweist, dass Theatralik auch ohne Bühne funktioniert.

modern LIVING, 09/2001

 

Die Sängerin Claudia Herr: Eine klassische Bühne braucht sie nicht. … Ihre Performance „AquAria“ war ein Höhepunkt des Kulturfestivals. … Das Publikum pilgerte regelrecht zu allen drei Konzerten und war begeistert.

Der Tagesspiegel, 09.09.2000

Wenn Sie Interesse an ausführlichen Informationen zu Claudia Herr haben, können Sie sich gerne an mich wenden:
post[at]nina-ermlich.de, Tel. +49 (0)30 48829374

Weiteres finden Sie auch unter: www.claudiaherr.de.

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